RAVE UP - VIENNA'S INDEPENDENT SHOP  - 1060 WIEN, Hofmühlgasse 1, Tel. 01 596 96 50

Liebe Freundinnen und Freunde und Music Lover, werte Stammkundschaft!

Im November wird gefeiert: 35 JAHRE RAVE UP RECORDS! Das ist nicht nur für ein Geschäft ein schönes Alter, sondern diese 35 Jahre markieren auch eine lange – von uns bevorzugt abseitig begangene –Wegstrecke in der noch kurzen Geschichte der Rockmusik. Einer Zeit, in der sich musikalisch und technisch so viel verändert hat und es in immer rasanterer Weise tut. Doch unsere Lust, Leidenschaft und Neugierde beim Präsentieren von „Altem“ wie „Neuem“ ist so groß geblieben wie am ersten Tag, auch wenn es nicht immer leicht fällt, halbwegs dabei die Übersicht zu behalten. Wir geben uns jedenfalls Mühe darin und freuen uns schon, das 35-jährige Bestehen von Rave Up Records mit euch/Ihnen ausgiebig feiern zu können.

Und das ist unser spezielles Geburtstagsprogramm:

35 years rave up



NEGATIVE APPROACH - negative approach

NEGATIVE APPROACH
negative approach 7"

Das Debüt von einer der einflussreichsten Hardcorebands aller Zeiten war seit 1983 vergriffen! Nun ist es wieder erhältlich, neu gemastert von John Golden! Negative Approach regierten um 1981 (gemeinsam mit den Meatmen und den Necros) den Detroiter Underground. Die Schluchten der Motor City sollten sich als ideale Brutstätte für den Lärm erweisen, der späterhin zum „Hardcore“ werden sollte. Horden von Punks strömten in das legendäre Freezer Theatre, um den kratzigen Gesang von John Bannon, die Gitarren- und Bassattacke der Brüder Rob und Graham McCulloch und die pure Wut von Schlagzeuger OP Moore zu hören. Noch immer ein Hörerlebnis der räudigsten Art.

negative approach
BKO - djine bora

BKO
djine bora LP/CD

Einer der Tracks auf „Djine Bora“, „Bamako“, legt mit einer groovigen Basslinie und ausgefallenen Gitarrenrhythmen einen Bop hin, der sich seinen Weg in die Grill-Playlist eines Vaters im Garten bahnen könnte. Kompositorisch zeigt sich BKO wieder von seiner eingängigen Seite. Für den Laien weniger offensichtlich ist jedoch die völlig fremdartige Instrumentierung. Die Perkussion wird von Kalebasse und Dununs angetrieben, und die Gitarre wird von einer verstärkten Laute begleitet, was die Textur vertieft. Die universellen Grooves, die das Ganze zusammenhalten, erinnern mitunter an das unverwechselbare Gitarrenspiel eines Jimi Hendrix, wobei jeder Akkord sich zu beugen scheint, um sich immer wieder auf Neue zu entflammen

bamako
live @ sargfabrik, wien [3. oktober 2018]
BANANZ - philosophen im saustall

BANANZ
philosophen im saustall LP

Die österreichische Dialektwelle hat auch viel Schmus hervorgebracht. Damit räumt Bananz auf. Seine bluesig-raue Stimme klingt nach Tom Waits aus dem Mühlviertel, und die Texte erweisen sich als Hacklerpoesie. Man versteht zwar oft nur die Hälfte davon, aber das stört nicht. Weinerliche Stimmung kommt jedenfalls nie auf, was auch an der feurigen Band liegt. Naturgenie oder hart abgerungene Kunst? Egal, „Philosophen im Saustall“ ist ein höchst erfrischendes Album aus heimatlichen Gefilden.

philosophen im saustall
SLIPKNOT - the end, so far

SLIPKNOT
the end, so far 2 LPS/CD

Es gibt kein Slipknot-Album ohne ein seltsames Intro, dieses Mal sind es die schwerfälligen Klaviere, der Rock-Beat im mittleren Tempo und die hüpfenden Basslinien von „Adderall“. Ohne Taylors Singstimme würde das wirbelnde elektroakustische Ambiente des Songs in den Bereichen Goth oder Post-Rock nicht fehl am Platz klingen. Es verleiht „The End, So Fars“ experimentellem Charakter Glaubwürdigkeit, bevor „The Dying Song (Time to Sing)“ zu klassischer Iowan-Gewalt zurückkehrt. Während die Gesamtstimmung des Albums im Vergleich zu Singles wie „Negative One“ und „Unsainted“ nicht besonders ausgeprägt ist, machen ein Bassschwung von Alessandro Venturella hier und ein ausgedehnter Drumfill von Jay Weinberg dort einen würdigen Adrenalinstoß nach einem Song mit langsamem Beginn.

adderall
the dying song
BJÖRK - fossora

BJÖRK
fossora 2 LPS/CD

„Fossora“ hat ordentliche Beats drauf, eine Art heiliger Gral für langjährige Björk-Fans, die sich an ihre Club-Vergangenheit erinnern. Und zu manchen dieser Songs kann man gerade noch tanzen - obwohl es wahrscheinlich eher nach Headbangen aussehen würde. Der Titeltrack bietet einen besonders extremen Cocktail aus zermürbenden Percussions und wirbelnden Vocals. Die Beats kommen durchgehend in Verbindung mit den indonesischen Gabber Modus Operandi. Weniger offensichtlich findet Björk im exquisiten „Atopos“, wie wichtig es ist, Beziehungen aufrechtzuerhalten; es spricht teilweise auch ihre Mutter an. Der Track fängt die Wunder von „Fossora“ in Miniaturform ein - hämmernde Beats, ein Dickicht angespannter Klarinetten und Björks unverwechselbarer Gesang in didaktischer Weise, direkt und eindringlich.

atopos
sorrowful soil
DINOSAUR JR. - beyond

DINOSAUR JR.
beyond (DELUXE LP+7")/LP

Dem Fortschritt am nächsten kommt „Beyond“ aus dem Jahr 2007, in einer Deluxe-Edition nun wieder aufgelegt, bei „Pick Me Up“ und „Lightning Bulb“ aus der Feder von Lou Barlow. Vor allem ersterer Song ist dem Prog-Rock deutlich stärker verpflichtet, als es Ende der 1980er Jahre eine Indie-Band gewagt hätte. Aber Fortschritt ist nicht wirklich der Punkt hier oder bei irgendeiner der anderen zahllosen Bandreformierungen der letzten Zeit. Abgesehen von den steuerlichen Anreizen scheint es am offensichtlichsten darum zu gehen, Zeit zu schummeln und zu beweisen, dass man im mittleren Alter immer noch genau dasselbe tun kann wie in seiner Jugend. Unter diesen speziellen Bedingungen ist „Beyond“ ein voller Erfolg. Jeder, der den Londoner Veranstaltungsort Forum geistesabwesend als Town and Country Club bezeichnet oder bei der Erwähnung von BBC2s Low-Budget-Indie-Show Snub TV am frühen Abend Tränen in den Augen verspürt, wird beim Hören vermutlich von einer Flutwelle wehmütiger Nostalgie mitgerissen werden.

pick me up
lightning bulb
DIVES - wanna take you there

DIVES
wanna take you there LP/CD

„Ein melodisches, harmonisches Album entspannter Surfer-Indie-Gitarre“, „Teenagerangst hat sich gut ausgezahlt, Dives sind jetzt bereit, alles zu haben“, „Eingängiger, kraftvoller Surf-Pop“, lauten wohlwollende Stimmen zum Comeback der Band. Die Dives sind Rock ʼnʼ Roll-Zeitreisende, spielen mal gechillten Surfpop, mal energievollen Garagerock wie aus einem 1970er-Roadmovie oder im Zeichen der Venice Beach-Nostalgie, packen dazu aber wichtige Botschaften aus dem Jetzt: gegen jegliche Diskriminierung und für Gleichberechtigung und Menschlichkeit. Klug und zugänglich, tanzbar und zeitlos. Dass man zwischenmenschliche Konflikte, Statements gegen das Patriarchat und gegen Machoattitüden in eingängige Rock ʼnʼ Roll-Songs mit Hooks und Finesse verpacken kann, haben die Dives schon in der Vergangenheit bewiesen und vollführen das nochmal eindringlich auf ihrem zweiten Album „Wanna Take You There“.

ego
100 times
INTIMSPRAY - the cafe carina sound live

INTIMSPRAY
the cafe carina sound live LP/CD

Das erste Livealbum von Intimspray ist eigentlich ungeplant entstanden. Ein routinemäßiger Mitschnitt zweier Konzerte im Juli 2021 im Café Carina in Wien entpuppte sich als geradezu prädestiniert, das Live-Feeling der Band auf Vinyl zu bannen. Intimspray ist bereits seit den 1980ern eine hartgesottene „Live-Band“. Die Energie der Songs überträgt sich auch hier wieder unmittelbar auf die stetig wachsende, auch junge Fangemeinde über, die begeistert die Hooks mitsingt, u. a. bei „Religion“ oder „Das ist Alles“. Es ist erstaunlich, wie viel Hit-Potential in dieser Musik steckt. Und die Texte erweisen sich in hohem Maße sprachkünstlerisch und ohrwurmverdächtig.

inflation
wie ein kind
FEHLFARBEN - ?0??

FEHLFARBEN
?0?? LP/CD

„Allein kommst du nicht heim / Heim in jene Zeit / Die Zeit, die dir noch bleibt / Bleib nicht zu oft stehen / Im Stehen wirst du bequem.“ Mit diesen überraschenden Zeilen beginnt die neue Platte von Fehlfarben. Eine Aufforderung, die sich durch sämtliche zwölf Songtexte hindurchzieht, die uns die Band auf ihrem aktuellen Album mit den drei Fragezeichen, die gleichzeitig die Verunsicherung des Veröffentlichungsjahres kennzeichnen, ins Gedächtnis schraubt. Zwölf Songs also, einen für jeden Monat des Jahres. „?0??“ entpuppt sich nebenbei als der nächste Meilenstein auf einer musikalischen Reise, die mit dem gefeierten Debüt „Monarchie und Alltag“ 1980 so unvermittelt begann, sich in der Mitte des Lebens mit „Knietief im Dispo“ 2002 fortsetzte und die jetzt mit "?0??" ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht.

der letzte traum
europa
CRAZY - no chance

CRAZY
no chance LP

Eine schöne, knallharte Mischung aus Punkrock und frühem Hardcore, mit deutschen, englischen und schwizerdütschen Texten. Nicht nur aufgrund einiger kleiner elektronischer Experimente ist es ein abwechslungsreiches, originelles Album, gut produziert und von Anfang bis Ende vor Kraft strotzend, pur mit vielen schönen Momenten. Hardcore-Punk-Liebhaber sollten sich das anhören. Auch eine der ersten Schweizer DIY-Platten.

no chance
dany
RED HOT CHILI PEPPERS - return of the dream canteen

RED HOT CHILI PEPPERS
return of the dream canteen (LIMITED INDIE EDITION) (VIOLET VINYL) LP

„Sobald wir diesen Slipstream aus Ton und Bild gefunden hatten, haben wir einfach weitergegraben. Als sich die Zeit in einen elastischen Bund aus übergroßer Unterwäsche verwandelte, hatten wir keinen Grund mehr, mit dem Schreiben und Rocken aufzuhören. Es fühlte sich an wie ein Traum. Letztendlich hatten uns unsere launische Liebe zueinander und die Magie der Musik mehr Songs beschert, als wir damit anzufangen wussten. Nun, wir haben es herausgefunden.“ „Return Of The Dream Canteen“ scheint demnach so etwas wie die Synthese all dessen zu sein, was Red Hot Chili Peppers bisher ausgemacht hat. Ein ganzes Werk, auf einer Platte verdichtet und fortgeführt.

tippa my tongue
eddie
LAMBCHOP - the bible

LAMBCHOP
the bible LP/CD

Worum es auch immer in „The Bibel“ gehen mag - und Wagners weitreichende Anliegen können sowohl klar als auch elliptisch sein, Liebe, Sterblichkeit, Baseball und „Pizza mit der Gabel essen“ -, das Ganze ist durchdrungen von einer Art taumelnden Gefühls als „ein Mann erstickt“ und die Welt verändert sich. Wenn Wagner „That’s Music“ zur „Ballade eines Country-Nerds“ erklärt, erinnert es - mit sanften digitalen Orchestrierungen - an Tommie Smith, der bei den Olympischen Spielen 1968 seine schwarzbehandschuhte Faust zum Black-Power-Zeichen erhob. An anderer Stelle trifft die Jazz-Zeitmessung von „Whatever, Mortal“ auf einen unerwarteten Disco-Knaller, „Little Black Boxes“. Aber es gibt Momente, wie auf „Every Child Begins The World Again“, die musikalisch so unglaublich traurig klingen, dass sich Lambchop damit an Nick Caves jüngstes Werk annähert.

his song is sung
police dog blues
FRANKIE COSMOS - inner world peace

FRANKIE COSMOS
inner world peace LP/CD

„Inner World Peace“ zeichnet sich dadurch aus, dass es die starken Emotionen, die es enthält, auf möglichst direkte Art weitergibt. Wenn Greta Kline in dem hoch aufragenden „Empty Head“ davon singt, dass sie die Gedanken schweifen lassen möchte, wird ihre Stimme von einem dichten Gerüst aus Synthesizern und Harmonium getragen, während das Drumherum große verströmt. Wenn ihre Gedanken jedoch hastig und voller Verlangen werden, folgt ihr auch die Band, und sie springt von Wort zu Wort, als könnte sie sie nicht alle fassen.

one year stand
aftershook
QUEENS OF THE STONE AGE - queens of the stone age

QUEENS OF THE STONE AGE
queens of the stone age LP

Aus der Asche von Kyuss und den „Desert Sessions“ führte Josh Homme die Königinnen der Steinzeit zu ihrer Selbstneuerfindung. Hier ist eine Band, die seit zwanzig Jahren großartige, kreative Musik macht und doch immer noch zu wenig von einer größeren Zuhörerschaft wahrgenommen wird. Wenn Sie ein Fan von Grunge oder einfach nur ambitionierterem Rock sind, sollten Sie sie sich anhören. Dieses erste Album enthält viele klobige Riffs, eingängige Vocals und einen straffen Sound. Das wegweisende Debütalbum von Queens of the Stone Age ist seit Langem wieder auf Vinyl erhältlich, restauriert in seiner ursprünglichen Reihenfolge mit Artwork von Frank Kozik.

regular john
mexicola
SONICʼS RENDEZVOUS BAND - out of time

SONICʼS RENDEZVOUS BAND
out of time 2 LPS

Fred „Sonic“ Smith Leadgesang, Leadgitarre; Scott Morgan Gitarre, Gesang; Gary Rasmussen Bass, Gesang; Scott „Rock Action“ Asheton Schlagzeug. Eine Real-O Mind-Produktion. Möglicherweise die letzte Liveaufnahme von Sonics Rendezvous Band, die sich im folgenden Frühjahr auflöste. Man könnte sagen, fast eine Supergroup, die aus der Asche von Detroits Punkrockelite The Stooges, The MC5, The Rationals und The Up entstanden ist. Das im Februar 1980 auf heimischem Rasen im Second Chance in Michigan aufgenommene Konzert fügt neue Songs wie „China Fields“, „American Boy“, „Flight 505“ den Live-Favoriten „Heaven & Earth“, „Sweet Nothing“, „So Sincerely Yours“, Earthy und natürlich dem gehörig einheizenden „City Slang“ hinzu.

so sincerely yours
heaven
BEYONCÈ - renaissance

BEYONCÈ
renaissance 2 LPS

„Renaissance“, ihr siebter Soloauftritt, zeigt Beyoncé in ihrer ganz eigenen Welt, sie wirft F-Bomben wie Kleingeld ab, spreizt Liebhaber wie eine Domina und stolziert durch einen lauten, mit Bässen gefüllten Raum, der zum großen Teil von queeren farbigen Musikern gestaltet wurde und ausdrücklich der schwarzen Freude und dem sinnlichen Vergnügen gewidmet ist. Ihre erklärte Absicht ist es, einen Schlussstrich unter den Beschränkungen der jüngsten Pandemie zu ziehen, frei von Vorurteilen, praktizierend auf den Tanzflächen von Chicago bis Detroit, Berlin bis Jamaika, Miami bis New Orleans. Wenn Mut allerorten nach Mut ruft, verflüchtigt sich Beyoncés Anbiederung - im Hinblick auf ihre sexuellen Fähigkeiten, die Basquiats an den Wänden - in eine Feier des schwarzen Stolzes und der weiblichen Entscheidungsfreiheit. „Comfortable in my skin“, singt sie auf „Cozy“. „Wohlfühlen mit dem, was ich bin.“

summer renaissance
alien superstar
VARIOUS - ghost riders

VARIOUS
ghost riders 2 LPS

„Ghost Riders“ ist die neueste erzählerische Compilation von Efficient Space, ein nordamerikanischer Roadtrip des Coming-of-Age-Garage-Souls, kartiert von Ivan Liechti, und schwebt in einer emotionalen Schlucht zwischen Mondlicht-Melancholie, jugendlichem Kummer und unkontrolliertem, unerfülltem Ehrgeiz. In siebzehn offenherzigen Balladen, die zwischen 1965 und 1974 aufgenommen wurden, sammelt und verbindet das Doppelalbum Punkte zwischen britischen Invasionsfanatikern, Wunderkindern, Einzelgängern und Glückslosen in einer Art transkontinentalem Überblick über diejenigen, die von einer Rock ʼnʼ Roll-Manie erfasst werden, beflügelt von lokalen Zeitungsanzeigen, die Ruhm und goldene Schallplatten versprachen. Von den mandarinenfarbenen Träumen der All-Girl-Combo The Mod 4 der achten Klasse bis hin zu den aufstrebenden Echos der Tri-State-Jukebox von The Tempters, The Yardleys poetischem Farfisa Vamp und trällerndem Folk-Pop und dem weinerlichen Break-up-B-Side-Blues von The Landlords. One-Shots von Träumern, deren Erfahrung kurz war, bevor sie auf die Realität der Vorstadtnormalität und realistischer Karrieremöglichkeiten zurückgeworfen wurden. Die lizenzierten Künstler, die aus den regionalen Backwaters von Illinois, Arkansas, Nevada, Massachusetts, Ohio, Idaho, Texas und darüber hinaus stammen, wurden, so scheint es, über örtliche Feuerwehren, spirituelle Gemeinschaften und Tierschutzzentren aufgespürt. „Summer’s Over“ von Dennis Harte, kaum ein Teenager, greift die Essenz der Kollektion vielleicht am besten auf. Eine herzzerreißende Klage über das Ende der Saison, als wäre es die letzte auf Erden. Flankiert von Kollegen von The Left Banke, gehört Harte, der jetzt Klavierstimmer der Stars ist, zum kleinen Segment, das im Showbiz eine lange Lebensdauer gefunden hat. Ebenso mit der Michigan-Ikone Lyn Nowicki, die ihre gespenstische Stimme über die Beatles-Cover-Song-Chamäleons The Common People und Jerry McGee, Mitglied von The Ventures und Kanal von Dr. Johns „Twilight Zone“, warf. „Ghost Riders“ brodelt mit dem Duft jugendlicher Sommer, dem Hauch von Schulhofromantik und der Aufregung (und Ernüchterung) jugendlicher Naivität, die über ein täuschend einfaches und häufig wackeliges Garagenband-Setup geliefert wird. Die Vision des Plattensammlers und Grafikdesigners Ivan Liechti, diese ewigen Psych-Folk-Heuler, werden durch Colin Youngs anspruchsvolle Audiorestaurierung, das Original-Artwork von Elise Ganebin-de Bons und eine treffend geschriebene Vorlage von Sonic Boom weiter herauskristallisiert.

summer's over
twilight zone
BENJAMIN BERTON - dreamworld: the fabulous life of daniel treacy & his band television personalities

BENJAMIN BERTON
dreamworld: the fabulous life of daniel treacy & his band television personalities BUCH

London 1977: Daniel Treacy bricht aus Langeweile die Schule ab. Mit Freunden nimmt er dank ein paar Pfund Sterling, die ihm seine Eltern geliehen hatten, ein paar Songs auf und schickt die fertige Single an den legendären Radio-DJ John Peel, der sofort davon begeistert ist - die Television Personalities sind geboren … Im turbulenten Leben von Daniel Treacy treffen wir auf Jimmy Page, Bob Marley, Alan McGee, David Gilmour, Wham!, Nico und Kurt Cobain. „Dreamworld“ ist die sehr reale, sehr verrückte Geschichte eines Genies der Musikgeschichte. Angereichert mit viel Szenen- und Zeitkolorit des britischen Pop von den Sixties bis heute, erzählt „Dreamworld“ von allen Höhen und Tiefen einer Legende, die einst als „Godfather of Indie Pop“ bezeichnet wurde. Die Übersetzung von David Marshall erscheint mit einem vollständig überarbeiteten Farbbildteil und zahlreichen Abbildungen.

dreamworld

…und das sollten Sie sich auch noch anhören:

AYANDA SIKADE – umakhulu 2LPS
BUTTHOLE SURFERS – hole truth ... and nothing butt! LP
ECHO AND THE BUNNYMEN – live in liverpool 2LPS
PRINCESS CHELSEA – everything is going to be alright LP/CD
DIE NERVEN – die nerven LP/CD
KEIJI HAINO + SUMAC – into this juvenile apocalypse our golden blood to pour 2LPS
VARIOUS – fettkakao 50 7"
MAGIC SOUND – I like that / time 7"
GEORG DANZER – 13 schmutzige lieder 2LPS
KING DIAMOND – abigail LP/CD
KING DIAMOND – fatal portrait LP/CD
KING DIAMOND – conspiracy LP/CD
KING DIAMOND – them LP/CD
MERCYFUL FATE – mercyful fate LP/CD

 

…dazu noch einige Konzertempfehlungen für die nächsten zwei Wochen:

Mo., 17. 10. Donavon Frankenreiter
Flex, 1, Wien, Am Donaukanal, Abgang Augartenbrücke
Di., 18. 10. Death Bells
rhiz, 8, Wien, Lerchenfeldergürtel U-Bahnbogen 37
Di., 18. 10. Intimspray
Café Korb, 1, Brandstätte 9
Do., 20. 10. The Godfathers
Chelsea, 8, Wien, Lerchenfeldergürtel U-Bahnbögen 29 - 32
Fr., 21. 10. Moscow Death Brigade
Arena, 3, Wien, Baumgasse 80
Fr., 21. 10. The Base
Chelsea, 8, Wien, Lerchenfeldergürtel U-Bahnbögen 29 - 32
Sa., 22. 10. Neil Young Cover Project
Der Brandstetter, 17., Hernalser Hauptstraße 134
Sa., 22. 10. &
So., 23. 10.
Danger Dan
Volkstheater, 7., Arthur-Schnitzler-Platz 1
So., 23. 10. The Cure
Marx Halle, 3, Karl-Farkas-Gasse 1
So., 23. 10. Porcupine Tree
Gasometer, 11, Guglgasse 12
So., 23. 10. Jochen Distelmeyer
fluc + fluc wanne, 2, Wien, Praterstern 5
Mo., 24. 10. Delvon Lamarr Organ Trio
Porgy & Bess, 1, Wien, Riemergasse 11
Di., 25. 10. Sepultura / Sacred Reich / Crowbar
Arena, 3, Wien, Baumgasse 80
Di., 25. 10. Wolves In The Throne Room
Szene Wien, 11, Wien, Hauffgasse 26
Di., 25. 10. Heather Nova
Porgy & Bess, 1, Wien, Riemergasse 11
Fr., 28. 10. James Blood Ulmer Music Revelation Ensemble
Porgy & Bess, 1, Wien, Riemergasse 11
Fr., 28. 10. Chuckamuck
Rave Up Records, 6, Wien, Hofmühlgasse 1
Sa., 29. 10. Chuckamuck / Hello Pity
Chelsea, 8, Wien, Lerchenfeldergürtel U-Bahnbögen 29 - 32
So., 30. 10. James Stewart
Chelsea, 8, Wien, Lerchenfeldergürtel U-Bahnbögen 29 - 32

 
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MO - FR: 10.00 - 18.30
SA: 10.00 - 17.00
TEL: 01 / 596 96 50
E-MAIL: office@rave-up.at
www.rave-up.at

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